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Grundlagen Solarthermie



Wenn Sie sich für eine Solarthermie Anlage entscheiden, reduzieren Sie Ihren Energieverbrauch deutlich. Sie werden vom Staat finanziell unterstützt und schonen im erheblichen Maße die Umwelt.

Die Wärme für die Warmwassernutzung und Heizung wird auf dem Dach im Kollektor erzeugt. Die Sonnenstrahlen treffen auf den Solarkollektor und erwärmen diese stark. Die Wärme des Kollektors wird über ein Speichermedium zum Speicher transportiert und dort über einen Wärmetauscher an das Wasser weiter gegeben. In der Regel wird für diesen Kreislauf eine frostschutzsichere Flüssigkeit eingesetzt. Diese schützt die Solarthermie-Anlage auch gleichzeitig vor Korrosion.

Eine Solarthermie-Anlage sollte auf dem Dach, möglichst mit südlicher Richtung installiert werden. Der Neigungswinkel der Solarkollektoren sollte zwischen 40 – 60o betragen. Ein Solarkollektor kann aber auch auf der Garage, Carport oder an der Hauswand installiert werden.

Entgegen der landläufigen Meinung arbeiten Solarthermie-Anlagen auch bei diffusem Sonnenlicht. Selbst in den Wintermonaten wird an sonnigen Tagen viel Wärmeenergie erzeugt.

Eine Solarthermie-Anlage verbraucht aber auch elektrischen Strom, denn zum Betrieb der Anlage muß eine Meß- und Regelungstechnik, sowie eine Umwälzpumpe eingesetzt werden.

Somit ist eine Solarthermie-Anlage in der Lage, einen Großteil der konventionellen Heizungstechnik zu entlasten bzw. zu ersetzen. Auf diese Art und Weise lassen sich erhebliche Mengen an Heizkosten einsparen. Bei neuen Heizungsanlagen ist nach der Brennwerteverordnung vorgeschrieben, das ein Teil der Heizungsleistung durch hohe Isolierung bzw. Einsatz von regenerativen Energiequellen erbracht werden muß. Dies ist durch den Einbau einer Solarthermie-Anlage ohne Weiteres möglich.

Ein Solares System zur Wärmeerzeugung hat den Nachteil, dass gerade in den einstrahlungsarmen Wintermonaten der größte Wärmebedarf besteht. Damit trotzdem ein nennenswerter solarer Ertrag erzielt werden kann, werden viele Systeme überdimensioniert (große Pufferspeicher usw.). In den Sommermonaten entstehen dadurch nicht verwertbare Überschüsse, es sei denn man hat z.B. einen Pool, den man Solar erwärmen möchte.