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Kosten einer Solaranlage



Solaranlagen: Kosten, Amortisation und Förderungen

Viele Menschen spielen mit dem Gedanken in eine Solaranlage zu investieren, um sich langfristig unabhängiger von Energieanbietern zu machen. Oftmals schrecken sie jedoch vor einer Investition zurück, da sie nicht abschätzen können, welche Kosten dabei entstehen und ab wann eine Anlage Rendite abwirft. Welche Aspekte beeinflussen also letztlich die Kosten einer Solaranlage und wann rentiert sich eine solche Investition?

Welche Voraussetzungen müssen gegeben sein?

Prinzipiell kann jeder eine Solaranlage betreiben, der geeignete Dachflächen zur Verfügung hat. Auch eine Errichtung auf ebenem Grund ist theoretisch möglich. Wichtig ist allerdings, dass die jeweilige Fläche auch die Bedingungen erfüllt, die gegeben sein müssen, um eine Solaranlage auch effizient zu betreiben. Dazu gehören die Ausrichtung und Neigung des Dachs, weiterhin darf möglichst keine Verschattung verhindern, dass Sonnenlicht ungehindert auf die Solarmodule scheinen kann. Darüber hinaus sind auch rechtliche Bestimmungen einzuhalten.

Mehrere Faktoren beeinflussen die Gesamtkosten

Die genauen Kosten einer Solaranlage sind von zahlreichen Faktoren abhängig. Die Dimensionierung der Anlage, die Einspeisevergütung sowie Montage und Installationskosten. Folgende Angaben dienen daher nur zur Orientierung. Um die Kosten einer Solaranlage zu ermitteln, greift man auf Durchschnittswerte zurück. Bei einem durchschnittlichen Einfamilienhaus mit 100 m² Dachfläche, einem Strombedarf für 4 Personen und einer durchschnittlichen Sonneneinstrahlung mit einem Ausrichtungswinkel von 30 belaufen sich die Gesamtkosten der Anfangsinvestition auf etwa 8.000 bis 10.000 Euro. Weiterhin fallen etwa 200 bis 400 Euro jährliche Kosten für Wartung und Reparatur sowie Reinigung und Versicherung hinzu.

Kosten einer Solaranlage - Geld sparen
Quelle: pixabay.com - andreas160578

Von welchen Faktoren sind die Kosten weiterhin abhängig?

Auch die Herkunft der Solarzellen, die momentane Einspeisevergütung sowie die Art der Solarzellen selber haben einen Einfluss auf die Gesamtkosten einer Solaranlage. Während sich die Produktion von Solarzellen in den letzten Jahren immer mehr nach China verlagert hat, weisen günstige Solarzellen aus China allgemein einen geringeren Wirkungsgrad auf, als solche aus amerikanischer Herstellung.  Die Einspeisevergütung ist nicht festgesetzt, sondern variabel, lag sie 2004 noch bei 57 Cent pro kWh sind es derzeit nur noch 7,31 Cent pro kWh. Folgender Link führt zu weiterführenden Informationen rund um das Thema Solaranlage Kosten.

Wann rechnet sich eine Anlage?

Für viele Personen spielt bei der Investition in eine Solaranlage die Frage im Raum, wann diese sich rentiert. Die finanzielle Amortisation wird unter anderem beeinflusst durch:

  • Einspeisevergütung des Energieversorgers
  • Eigenverbrauch
  • Laufzeit der Solaranlage
  • Investitionskosten der Anlage
  • Anzahl der Sonnenstunden pro Jahr

Entscheidend ist vor allem die Art die Nutzung des Stroms, also ob man den erzeugten Solarstrom selber verbraucht oder ihn in das öffentliche Netz einspeist. Da der Strompreis derzeit stetig nach oben klettert, die Einspeisevergütung hingegen immer geringer ausfällt, ist es aus finanzieller Hinsicht sinnvoller den Strom selber zu nutzen. Eine moderne Solaranlage ist durchschnittlich nach 10 Jahren Betrieb wirtschaftlich rentabel. Wenn bei der Finanzierung der Anlage entsprechende Förderungen in Anspruch genommen werden, verkürzt sich die Amortisierung dementsprechend.

Durch Förderungen Investitionskosten senken

Es lohnt sich in jedem Fall, sich über Fördermöglichkeiten innerhalb der jeweiligen Gemeinde zu informieren um die Kosten möglichst genau kalkulieren zu können. Die einzelnen Bundesländer haben dabei unterschiedliche Programme zur Förderung von der Errichtung von Solaranlagen. Weiterhin können auch Steuervorteile oder eine Abschreibung Mittel sein, um die Gesamtkosten möglichst niedrig zu halten.