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Grünes Marketing als nachhaltiger Trend?



Aufmerksame Beobachter des Marktes werden realisieren, dass die Werbung scheinbar auf der grünen Welle schwimmt. Es gibt kaum einen Werbespot, in dem nicht das Wort „Nachhaltigkeit“ inkludiert wird. Wie der Trend funktioniert und ob er auch nachhaltig ist, wollen wir in diesem Artikel nachgehen. Grundsätzlich bestimmt das Denken der Unternehmen auch die Arbeit einer Werbeagentur. Die Unternehmen sind es, die Aufträge an Agenturen vergeben. Die Politik hat mit der Agenda 2030 bestimmt, wohin die Rechnung ausgestellt werden soll. Die Richtung geht hin zu einer ökologischen Denkweise, die den gesamten Wertschöpfungsprozess der globalen Geschäftswelt bestimmen soll. In der Conclusio heißt das, dass eine nachhaltige Produktion gefördert wird. Produzieren Unternehmen nicht nach nachhaltigen Kriterien, dann werden sie auch bestraft.

Wofür steht der Begriff der „Nachhaltigkeit“?

Nachhaltig bedeutet, dass erneuerbare Ressourcen im Produktionsprozess eingesetzt werden sollen. Darunter versteht man zum Beispiel die Verwendung von Wasserkraft oder Sonnenenergie. Öl, Gas oder Kohle als Energiequellen zu verwenden erscheint nicht nachhaltig zu sein. Genau dieser Trend spiegelt auch die Werbebotschaft wider und mischt sich auch unter dem Begriff einer nachhaltigen Werbeagentur. Das Denken hat sich durch diese Vorgaben stark verändert. Im breiteren Kontext scheint dieses Denken auch beim Konsumenten angekommen zu sein. Ob diese Veränderung nur der Werbung zu verdanken ist, erscheint fraglich. Es sind auch breite Bewegungen, die durch die Gesellschaft getragen werden. Zahlreiche Demonstrationen fanden zu diesem Thema in vielen Städten Europas statt. Damit erklärt sich auch der Ansatz einer nachhaltigen Werbung, die uns wohl auch noch länger erhalten bleiben wird. Es scheint etwas Bedeutendes zu passieren. Das ist nicht nur der Kommunikation geschuldet, sondern besitzt Substanz.

Mache etwas Gutes und kommuniziere es

Vielleicht handeln einige Leser und Leserinnen ebenso nach diesem altbekannten Motto. Das grüne Marketing gibt jedenfalls diese Leitlinie vor. Inwieweit dieser Grundsatz aber tatsächlich von den Unternehmen in ihrem Produktionsprozess umgesetzt wird, können Konsumenten nur sehr halbherzig überprüfen. Man ist defacto darauf angewiesen, der Werbebotschaft zu glauben. Immerhin gibt es aber auch Veränderungen in den Gesetzen vieler europäischer Staaten, um dem drohenden Klimawandel entgegenzuwirken. Diese Gesetze müssen auch von den Unternehmen umgesetzt werden. Man könnte es ironischerweise auch als Job-Motor verstehen, da gerade in diesem Bereich neue Arbeitsplätze entstehen.