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Gehört die Zukunft organischen Solarzellen?



Ganz neue Perspektiven bieten in der Solartechnik organische Solarzellen. Das Funktionsprinzip ist ähnlich wie in der kristallinen Photovoltaik. Durch die Lichtabsorption, bei der das Licht seine Energie an Materie abgibt, wird ein Halbleiter leitend. Hier lässt sich über organische Moleküle oder Polymere Solarstrom erzeugen. Der Wirkungsgrad kristalliner Module wird in der organischen Solarzelle noch nicht erreicht, dennoch wird das Potenzial als hoch eingeschätzt. Die Herstellungskosten sind geringer als bei den klassischen Zellen, hinzu kommen ausgezeichnete mechanische Eigenschaften wie die Biegsamkeit.

Das technische Prinzip

Organische Solarzellen werden aus Kohlenwasserstoffverbindungen hergestellt. Die Herstellung aus komplett organischem Material für zu einer sehr hohen Ressourceneffizienz. An diesen Zellen versuchen sich Forschungsinstitute in der ganzen Welt. Eine spezielle Elektronenstruktur verleiht dem Material die Halbleitereigenschaft. Wichtig ist, dass der Halbleiter ein großes optisches Spektrum für die Stromerzeugung nutzen kann und der elektrische Widerstand möglichst gering ist. Überragend sind die technischen Eigenschaften wie die Biegsamkeit. Die organischen Solarzellen werden kostengünstiger hergestellt. Bis es so weit ist, sollte zunächst eine traditionelle Anlage verbaut werden. Dafür gibt es nach wie vor erhebliche staatliche Förderung. Wer sein Budget zusätzlich mit investiven Maßnahmen erweitern möchte, investiert zum Beispiel in eine Kryptowährung. So kann man in Online-Börsen den Aufsteiger Ethereum kaufen. Dort ist auch der aktuelle Ethereum Kurs nachzuschlagen.

Der Wirkungsgrad

Der Wirkungsgrad einer Solarzelle gibt an, wie viel der zur Verfügung stehenden Energie in Solarstrom umgewandelt werden kann. Neuere Forschungen führen dazu, dass der Wirkungsgrad dieser Solarzellen immer mehr gesteigert wird. Heute sind 17,3 % erreicht, aber bei etwa 25 % Wirkungsgrad werden die neuen Solarzellen konkurrenzfähig. Dies sind jedoch in Laboren erreichte Spitzenwerte. Es wird noch ein längerer Weg sein, bis solche Wirkungsgrade durch in industrieller Massenproduktion hergestellt organische Solarzellen erreicht werden können. Schon heute sicher, dass es nur eine Frage der Zeit ist, bis die organischen Solarzellen ihre kristallinen herkömmlichen Kollegen verdrängen. Die organischen Zellen haben wegen ihres geringeren Wirkungsgrades einen besonders hohen Flächenbedarf, sind aber in der Herstellung eindeutig viel preiswerter als die kristallinen Zellen mit hohem Wirkungsgrad. Bei der Herstellung wird im Gegensatz zur Herstellung kristalliner Zellen nicht viel Energie benötigt. Dies steigert die positive Klimabilanz dieser Zellen.

 

Wie gut sind organische Solarzellen?

 

 

Anwendungsbeispiele

Es gibt für die organischen Solarzellen zahlreiche interessante Anwendungsgebiete. Das Start-up Epishine entwickelt semitransparente, leichte organische Solarzellen, die sogar im Innenraum von Gebäuden genutzt werden können. Sie können auch als Fassadenverkleidungen verbaut werden. Die Enerthing GmbH möchte durch die Zellen elektronische Bauteile, Sensoren und Kleingeräte durch Stromproduktion vor Ort von Kabeln befreien. So kann teilweise für diese Objekte eine Energieautarkie realisiert werden. Die Heliatek GmbH in Dresden arbeitet an Tandem-Solarzellen, die verschiedene Lichtfarben gleichzeitig absorbieren. Dahinter stehen die Fraunhofer-Gesellschaft, die NRW Bank sowie drei Business Angels. Diese Zellen ähneln einer leicht formbaren Folie. Auch die Automobilindustrie ist eine interessante Anwendung für organische Zellen, die auf Karosserieteilen verbaut werden könnten. Das Start-up Sono Motors arbeitet an einem Kfz mit Solarzellen-Karosserie. Viele Alltagsgegenstände wie z. B. Sonnenschirme könnten zur Stromerzeugung eingesetzt werden. Eine verlockende Zukunft wartet in einigen Jahren auf diese Pioniere.

 

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Onlinecasinos sind erst für Spieler/Spielerinnen erlaubt, die mindestens 18 Jahre alt sind. Glücksspiel kann in Spielsucht enden. Weitere Infos und Hilfe finden Sie unter BZgA.