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Energieerzeugung mit der eigenen Fotovoltaikanlage



In Anbetracht der Tatsache, dass die Strompreise sich in Deutschland seit Jahren nur in eine Richtung bewegen, suchen viele nach Möglichkeiten Strom einzusparen. Immobilienbesitzer können sich zudem mit einer Fotovoltaikanlage teilweise unabhängig vom öffentlichen Stromnetz machen. Auch, wenn die staatlichen Zuschüsse für entsprechende Anlagen kontinuierlich sinken, kann sich die Installation einer Fotovoltaikanlage durchaus lohnen und über die Jahre bares Geld sparen.

Etwa 90 Prozent des Stroms eines durchschnittlichen Haushalts fallen auf das Konto von Heizung und Warmwasser. Alternative Energiequellen wie Sonnenenergie bieten sich also an, um effektiv Kosten zu sparen. Fotovoltaikanlagen haben sich im Vergleich zu anderen Möglichkeiten als besonders effektiv erwiesen und werden von vielen Immobilienbesitzern rege genutzt. Richtig eingesetzt kann eine solche Anlage das ganze Jahr über Energie liefern. Die Installation etwa auf dem eigenen Dach ist dabei besonders einfach, auch die Kosten sind durchaus überschaubar.

Einspeisen oder selber nutzen?

Wer eine Fotovoltaikanlage betreibt, kann den gewonnenen Strom auf zwei unterschiedliche Weisen verwerten. Zum einen kann man die Energie natürlich selber verbrauchen, zum anderen ist es auch möglich, den Solarstrom in das öffentliche Netz einzuspeisen und sich dies vergüten zu lassen. Wer den Strom selber nutzt, hat die Möglichkeit bis zu 30 Prozent der Stromkosten einzusparen. Für den eingespeisten Strom erhält man aktuell eine Vergütung von 10 bis 12 Cent pro kWh. Am meisten sparen kann man, wenn man den Strom selber nutzt.

Umwelt- und energiebewusster Verbrauch

Weiterhin sollte man natürlich in jedem Fall möglichst energieeffiziente Haushaltsgeräte nutzen, um die Stromkosten so gering wie möglich zu halten. Auch ein Vergleich verschiedener Stromanbieter kann sich lohnen und Einsparpotenzial zu entdecken, viele Verbraucher zahlen jedes Jahr mehr als sie eigentlich müssten. Einen kostenlosen Stromanbietervergleich findet man auf dieser Seite: stromrechner.com.

Wann lohnt sich die Anschaffung einer Fotovoltaikanlage?

Prinzipiell lohnt sich die Nutzung einer Fotovoltaikanlage, sofern man den notwendigen Platz zur Verfügung hat. Eine genaue Einzelfallbetrachtung ist jedoch erforderlich, um das genaue Potenzial zu ermitteln. Besonders effektiv ist das Betreiben einer Fotovoltaikanlage mit zusätzlichen Stromspeichern, welche den Strom auch nutzbar machen, wenn die Sonne nicht aktiv scheint. Solche Speicher werden bis Ende 2018 noch von der Kreditanstalt für Wiederaufbau (KfW) mit bis zu 4000 Euro gefördert.

Was sollte man beachten?

• Es lohnt sich in jedem Fall in hochwertige Anlagen von renommierten Herstellern zu investieren, welche eine Lebensdauer von 20 bis 30 Jahren aufweisen.

• Es gilt beim Bauamt abzuklären, ob die jeweilige Anlage unter Umständen bestimmte Genehmigungen benötigt.

• Unter Umständen macht eine Versicherung der Fotovoltaikanlage (etwa gegen Sturm- oder Hagelschäden) Sinn.

Wer entsprechende Flächen für den Aufbau einer Fotovoltaikanlage zur Verfügung hat, sollte überprüfen, inwieweit sich etwaige Installationen auf diesen realisieren lassen. So trägt die Fotovoltaikanlage einerseits zur verminderten Stromrechnung bei und andererseits leistet sie einen aktiven Beitrag zum Umweltschutz sowie im Bezug auf Nachhaltigkeit. Wie viel Strom eine Anlage im Einzelfall liefert, hängt von unterschiedlichen Faktoren ab. Eine 3-kW-Anlage erzeugt in unseren Breitengraden im Schnitt etwa 2700 kWh Strom. In jedem Fall sollte man sich über staatlichen Förderungen informieren, sofern man den Bau einer entsprechenden Anlage in Erwägung zieht.

Fotovoltaik nutzen

Bild: https://pixabay.com/de/turkei-ka%C3%A7kars-landschaft-ispir-3092925/