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Die Unterschiede zwischen einer Solarthermieanlage und einer Photovoltaikanlage



In den letzten Jahren ist der Anteil an erneuerbaren Energien in Deutschland immer weiter gestiegen. Laut Statista hat sich dieser Wert im Zeitraum von 2007 bis 2017 mit einem Sprung von 13,8% auf 33,1% mehr als verdoppelt. Das liegt natürlich zu großen Teilen daran, dass die Nachfrage nach Strom aus erneuerbaren Energien immer weiter steigt und die Anbieter dementsprechend reagieren. So gibt es mittlerweile bei fast jedem Anbieter einen Tarif für Strom, der ausschließlich aus erneuerbaren Energien stammt. Doch auch die Verbreitung von Solaranlagen in Privathaushalten trägt natürlich dazu bei, dass der Anteil an erneuerbaren Energien immer weiter ansteigt. Zwar ist ein ähnliches Niveau wie in Norwegen noch in weiter Ferne, doch zumindest die Richtung und die bisherigen Erfolge sind vielversprechend. In diesem Artikel möchten wir Ihnen das Thema erneuerbare Energien in Privathaushalten noch ein wenig näherbringen und dabei insbesondere darauf eingehen, wie sich Solarthermieanlagen und Photovoltaikanlagen voneinander unterschieden.

Das Grundkonzept einer Solarthermieanlage

Bei einer Solarthermieanlage geht es darum, dass die Sonnenenergie für das Erwärmen von Wasser genutzt wird. Dabei lassen sich vor allem beim Heizen erhebliche Kosten einsparen, da der Energieverbrauch durch die Solarthermieanlage um bis zu 30% reduziert werden kann. Natürlich lassen sich nicht nur die Heizkosten reduzieren, sondern auch die Kosten für sonstiges Warmwasser zum Duschen, zum Kochen oder zum abwaschen. Leistungsstarke Solaranlagen wie beispielsweise von Buderus erzielen in der Praxis sehr gute Resultate und sind deshalb bei vielen Nutzern von Solarenergie beliebt.

So sparen Sie mit einer Photovoltaikanlage

Bei einer Photovoltaikanlage geht es nicht um die Erzeugung von warmen Wasser, sondern um die Stromerzeugung. Im Vergleich zu einer Solarthermieanlage ist der Output einer Photovoltaikanlage also deutlich flexibler, da es sich nicht nur um warmes Wasser, sondern um vielseitig nutzbaren Strom handelt. Darüber hinaus lassen sich mit einer Photovoltaikanlage nicht nur die laufenden Kosten reduzieren, denn die Besitzer können damit sogar Geld verdienen. Das geschieht dadurch, dass der Besitzer den überschüssigen Strom einfach in das Stromnetz einspeist und dafür eine festgelegte Vergütung erhält. Eine Übersicht über die Höhe der Einspeisevergütung in den letzten Jahren haben wir Ihnen selbstverständlich auf unserer Webseite hinterlegt. So können Sie die historische Entwicklung nachvollziehen und für sich selbst individuell entscheiden, ob das ein weiteres Argument für eine Photovoltaikanlage ist oder ob Sie eine Solarthermieanlage bevorzugen.

Welche Voraussetzungen gibt es für die unterschiedlichen Anlagen?

Bereits bei der Mindestfläche unterscheiden sich die beiden Anlagen deutlich. Während bei einer Solarthermieanlage eine Fläche von etwa 1,5 Quadratmetern pro Hausbewohner ausreichend ist, sind bei einer Photovoltaik-Anlage schon bis zu 10 Quadratmeter nötig, um den Bedarf zu decken.

Die Dachgröße allein kann in manchen Fällen also die Entscheidung treffen, für welche Solaranlage die Besitzer sich entscheiden. Doch natürlich spielen noch zahlreiche weitere Faktoren eine wichtige Rolle. So ist ein nach Süden oder Westen ausgerichtetes Dach optimal. Aber auch in anderen Konstellationen sollte zumindest geprüft werden, ob es die Möglichkeit gibt sinnvoll eine Solaranlage zu installieren. 

 

Das Grundkonzept einer Solarthermieanlage